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Hallo von justETF,

die Schlagzeilen rund um den Iran-Konflikt überschlagen sich und sorgen für rote Vorzeichen an den Börsen. Doch was ist blosses Rauschen und was ist eine echte Gefahr für dein Vermögen? Wir ordnen die aktuelle Lage ein und geben dir Orientierung, wie du dich als langfristiger ETF-Anleger in diesem unsicheren Umfeld verhalten kannst. Die folgenden Themen erwarten dich in dieser Woche:

  1. Krieg im Iran – was das für die Märkte und dein Depot bedeutet 🇮🇷 
  2. Low-Volatility-ETFs: Mit defensiven Aktien dein Verlustrisiko senken 🧘 
  3. Warum Frauen das bessere Händchen an der Börse haben 💪

Viel Spass beim Entdecken unserer neuen Inhalte wünschen,

Tobias und dein justETF-Team.

Video des Monats

Eskalation im Iran – 5 Lehren für dein ETF-Depot
 

Eskalation im Iran – 5 Lehren für dein ETF-Depot

Artikel des Monats

Low Volatility-ETFs: Mit defensiven Aktien dein Verlustrisiko senken width=
 

Low-Volatility-ETFs: Mit defensiven Aktien dein Verlustrisiko senken?

Aktienrenditen bei deutlich geringerem Risiko? Was fast zu gut klingt, um wahr zu sein, ist das Kernversprechen von Low-Volatility-Strategien. Wir zeigen dir, wie diese ETFs funktionieren und warum sie gerade in turbulenten Marktphasen ein wertvoller Anker für dein Depot sein können.

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Frauen haben das bessere Händchen an der Börse 📈 👩‍💼

Pünktlich zum Internationalen Frauentag 2026 liefert eine aktuelle Studie der Consorsbank spannende Einblicke in die Depots der Deutschen. Während Männer oft aktiver investieren, fahren Frauen am Ende die bessere Rendite ein. Wir schauen uns an, was hinter diesem Performance-Vorsprung steckt, wie sich das Anlegerverhalten zwischen den Geschlechtern unterscheidet und leiten ab, was wir daraus lernen können.

Der Performance-Check 🏆
Wenn es um die nackten Zahlen geht, haben Frauen im Zeitraum von 2021 bis 2025 die Nase klar vorn. Mit einer durchschnittlichen Depot-Performance von 33,6 % schlugen sie die Männer, die im selben Zeitraum auf 31,4 % kamen.

Ein Schlüsselmoment für diesen Vorsprung war das turbulente Börsenjahr 2022 mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine und der damit verbundenen Zinswende. Während die Märkte durchgeschüttelt wurden, zeigten sich die Depots der Frauen deutlich resilienter. Ihr Minus fiel durchschnittlich um 2,5 Prozentpunkte geringer aus als das der Männer.🛡️ 

Das Anlageverhalten von Frauen und Männern 🧐
Was machen Frauen anders? Ein Blick in die Depot-Zusammensetzung liefert uns spannende Erkenntnisse:

👉 Breite Streuung statt Einzelwetten: Frauen setzen stärker auf Diversifikation. Während Männer mit 55,5 % in Einzelaktien investiert sind, machen diese bei Frauen nur 47,3 % aus.

👉 ETF-Power: Der Anteil an ETFs in Frauendepots ist von 2021 bis 2025 um 13,0 Prozentpunkte auf 35,9 % gestiegen – bei den Männern liegt dieser Wert nur bei 30,2 %.

👉  Sparpläne: Frauen sind die grösseren Fans von Regelmässigkeit. Fast jede zweite Anlegerin (46,7 %) nutzt Sparpläne, um kontinuierlich Vermögen aufzubauen. Bei den Männern sind es etwa 40,8 %.

Die junge Generation holt auf 🚀
Interessant ist auch ein Blick auf die Altersstruktur der Anlegenden. Zwar stellen Männer in allen Altersgruppen weiterhin die Mehrheit der Depotbesitzer, doch der Anteil der Frauen wächst in allen fünf betrachteten Alterskohorten. Besonders in der Gruppe der 18- bis 25-Jährigen ist der Frauenanteil deutlich gestiegen und lag Ende 2025 bei 42 %. Dies ist ein beachtlicher Anstieg von 8,5 Prozentpunkten im Vergleich zu 2021. 

Einschätzung: Warum die Performance der Frauen kein Zufall ist
Dass Frauen die bessere Rendite erzielen, ist kein statistischer Ausreißer dieser Studie – viele Untersuchungen der letzten Jahre zeichnen ein ähnliches Bild. Dabei gibt es handfeste Gründe für dieses Phänomen:

👉 Der ETF-Faktor: Durch den höheren Anteil an ETFs und Fonds sind Frauendepots häufig breiter gestreut. Das schützt vor extremen Rückschlägen bei Einzelaktien und sorgt für ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis sowie im Schnitt für eine bessere Gesamtperformance. ⚖️

👉 „Hin und her macht Taschen leer“: Männer neigen dazu, öfter umzuschichten. Jede Transaktion kostet jedoch Gebühren und oft verpasst man dadurch den richtigen Einstieg. Frauen agieren hier meist geduldiger und besonnener. 🧘‍♀️

👉 Weniger Selbstüberschätzung: Studien zur Verhaltensökonomik zeigen, dass Männer eher zur Selbstüberschätzung (Overconfidence) neigen. Sie glauben häufiger, den Markt schlagen zu können oder den „nächsten heissen Tipp“ gefunden zu haben. Frauen schätzen ihr eigenes Wissen oft konservativer ein und halten sich deshalb strikter an langfristige und bewährte Strategien.

👉 Risikobewusstsein vs. Risikofreude: Frauen suchen oft nicht den schnellen „Tenbagger“, sondern legen Wert auf finanzielle Sicherheit und langfristige Ziele. Diese Risikoaversion führt paradoxerweise oft zu einer besseren langfristigen Rendite, da beispielsweise teure Totalausfälle seltener sind.

👉 Fokus auf den Plan: Durch die häufige Nutzung von Sparplänen setzen Frauen auf prognosefreies Investieren statt auf riskanteres Market-Timing. Backtests zeigen regelmässig, dass solche automatisierten Sparpläne langfristig bessere Ergebnisse bringen als der Versuch, über Strategien wie „Buy the Dip“ den perfekten Einstiegszeitpunkt zu finden. Diese konsequente Disziplin schützt vor Fehlentscheidungen in volatilen Phasen und ist ein wesentlicher Faktor für den Renditevorsprung. 📅

 

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Marktradar

Asset 4W Chart 52W Tief/Hoch in 2026 1 Monat
MSCI World -1,79% -1,73%
MSCI Emerging Markets +5,54% -2,26%
S&P 500 -2,64% -0,95%
SMI -1,55% -3,36%
Gold +18,07% +3,44%
Bitcoin -21,38% +7,75%
Rohstoffe +18,93% +12,97%

Veränderung in % per 11.03.26 in Schweizer Franken, basierend auf dem grössten ETP.

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